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Altcoin-News

Uniswap bindet sieben externe Liquiditätsquellen an

Uniswap Labs hat am 22. Oktober Aggregator Hooks auf Ethereum, Base und der Robinhood Chain gestartet. Damit routet die Web-App und die API Swaps auch über externe Liquidität, etwa von Curve, Fluid und PancakeSwap.

CryptoDAcademy · 27.10.2026, 09:20 Uhr · 1 Min. Lesezeit

Zum Start sind sieben externe Quellen live, die zusammen mehr als 90 Prozent der DEX-Aktivität auf diesen drei Chains abdecken. Die Liquidität erscheint als Uniswap-v4-Pools und läuft über Adapter, die Uniswap Labs selbst entwickelt hat. Kurse werden jeden Block aktualisiert, Trades laufen atomar in einer einzigen Transaktion, und bestehende Approvals der Nutzer bleiben gültig. Routen über die neuen Adapter erzeugen außerdem Gebühren, die in UNI-Burns einfließen.

Der Streit um Hooks

Der Start fällt in eine laufende Auseinandersetzung mit dem Aggregator 0x. Dessen Studie vom 14. September hat 84.163 v4-Hooks auf sechs Chains untersucht. Stand 11. September stufte 0x davon 19,4 Prozent als sicher, 54,2 Prozent als bösartig und 26,4 Prozent als wahrscheinlich bösartig ein. Das Muster: Ein Pool zeigt bei der Preisabfrage einen günstigen Kurs, gewinnt die Route und verhält sich bei der Ausführung anders. Im schlimmsten Fall bekamen Trades bis zu 50 Prozent weniger als angezeigt. Das sind 0x' eigene Einordnungen, und 0x konkurriert mit dem Uniswap-Router.

Gründer Hayden Adams wies die Kritik zurück und nannte es ein „skill issue“: Nutzer sollten nicht über schlechte Hooks routen. Dan Robinson von Paradigm sieht es ähnlich und sagt, Router müssten Hooks prüfen, bevor sie sie als Liquidität behandeln. 0x hält dagegen, dass mindestens ein bösartiger Hook auf Uniswaps Allowlist gestanden habe.

Die neuen Adapter sind Uniswaps eigene Integrationen und damit eine andere Fläche als die Drittanbieter-Hooks aus der 0x-Studie. Uniswap hat am 16. Oktober seine Routing-Richtlinien angepasst: Hooks mit bestimmten Berechtigungen wie beforeSwap, afterSwap, Delta-Return oder Dynamic Fees brauchen eine manuelle Freigabe. Ein Audit von OpenZeppelin vom 8. Oktober deckt zwei konkrete Änderungen am Router ab und dokumentiert optionale Slippage-Prüfungen pro Hop. Sie lassen sich umgehen, wenn ein leeres maxHopSlippage-Array übergeben wird.

Der entscheidende Punkt

Sieben neue Quellen vergrößern die Fläche, auf der so ein Fall auftreten könnte. Ob Uniswap die Pools hinter den Adaptern prüft oder die Adapter selbst, ist der Kern. Veröffentlicht Uniswap Daten zur Ausführungsqualität, wäre die Gegenseite widerlegbar. Taucht dagegen ein täuschender Pool über einen Adapter bei Nutzern auf, wird aus der Debatte ein belegbarer Verlust.

Quellen

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