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Bittensor: mehr Subnet-Platz, volle GPUs

Bittensor baut gleichzeitig an Kapazität und Nachfrage: Das Protokoll-Update Null Consensus hebt die Zahl der Teilnehmer pro Subnet von 256 auf 2.500, und bei Subnet 4 (Targon) werden neue GPU-Kapazitäten nach eigenen Angaben innerhalb eines Tages von Unternehmenskunden gebucht.

CryptoDAcademy · 17.10.2026, 17:39 Uhr · 1 Min. Lesezeit

Beginnen wir beim Protokoll. Bisher war ein Subnet auf 256 Teilnehmer begrenzt, künftig passen 2.500 hinein. Dazu kommt ein neuer Weg, die Belohnungen für Miner zu bestimmen. Subnet-Betreiber bekommen damit eine Alternative zum bisherigen Yuma Consensus, dem Mechanismus, der bislang festlegt, wie Bewertungen der Validatoren in Rewards übersetzt werden. Heißt: Subnets können deutlich mehr Miner aufnehmen und ihre Vergütung flexibler steuern.

Die eigentliche Praxis-Story liefert Targon. Das Subnet baut eine vertrauliche KI-Cloud, die Modelle und Daten auch auf fremder Hardware schützt. Die neuen GPU-Kapazitäten sind laut Projekt innerhalb eines Tages ausgebucht, häufig mit Verträgen über ein Jahr. Verfügbar sind bereits Bare-Metal-Server, virtuelle Maschinen und Sandboxes für KI-Agenten, weitere Cloud-Dienste stehen auf der Roadmap. Neu ist außerdem ein öffentliches Revenue-Dashboard, auf dem sich die Einnahmen des Subnets einsehen lassen.

Auffällig ist die Kombination: Ein Subnet mit zahlenden Firmenkunden und Jahresverträgen ist genau der Beleg, den Bittensor braucht, um sich von reinen KI-Narrativen abzuheben. Mit mehr Platz pro Subnet steigt die Chance, dass weitere Teams ähnliche Geschäftsmodelle aufbauen.

Quellen

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