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Altcoin-News

NEAR: Quantus (QTC) läuft über NEAR Intents

Quantus ($QTC), nach Angaben von NEAR der erste Post-Quantum-Asset mit Multichain-Debüt, ist auf near.com handelbar. Eine Woche nach dem Start sei NEAR Intents weiterhin der einzige Weg, QTC ohne GPU zu bekommen, schreibt NEAR am 12.10. selbst.

CryptoDAcademy · 13.10.2026, 14:05 Uhr · 1 Min. Lesezeit

Was dahintersteckt: NEAR Intents ist die Cross-Chain-Funktion des Netzwerks. Nutzer beschreiben das Ergebnis, das sie wollen, und das System routet es über verschiedene Blockchains. Laut NEAR lässt sich QTC darüber vertraulich über mehr als 30 Chains und 180 Assets handeln, inklusive nativer Ein- und Auszahlungen zum Quantus Network. Dass ein Post-Quantum-Asset ausgerechnet hier startet, passt ins Bild: NEAR bringt quantensichere Signaturen bereits mit.

Die Zahlen hinter Intents

Intents ist inzwischen der zentrale Nachfragetreiber. Das kumulierte Cross-Chain-Volumen liegt bei mehr als 31 Milliarden Dollar über über 30 Chains. Im September wurden Swaps im Wert von 4,8 Milliarden Dollar abgewickelt, ein Plus von 72,9 Prozent zum Vormonat. Ein Teil der Gebühren fließt in Rückkäufe des NEAR-Tokens, mehr Handel heißt also stetigen Kaufdruck.

Kurs und Rahmen

Der Token legte über das Wochenende rund 16 Prozent zu. Am 10.10. stieg er zeitweise um bis zu 11 Prozent und erreichte auf Binance 6,00 Dollar, danach ging es zurück auf etwa 5,64 Dollar. Das Handelsvolumen lag mit rund 3,54 Milliarden Dollar auf Rekordniveau. Auf Sicht von vier Wochen steht ein Plus von mindestens 83 Prozent, der Marktwert liegt bei etwa 7,2 Milliarden Dollar, NEAR ist zurück in den Top 20.

Hinzu kommt Rückenwind von außen: Der erste US-Spot-ETF auf NEAR von Bitwise (Ticker NRR) startete am 29.09. und sammelte in der ersten Woche fast 58 Millionen Dollar ein. Außerdem liegt ein Governance-Vorschlag auf dem Tisch, der die jährliche Token-Ausgabe über 24 Monate von 2,5 auf 1,6 Prozent senken würde. Beschlossen ist er nicht, die Validatoren müssen noch zustimmen.

Der Haken

Teile der Rally gehen auf einen Short Squeeze zurück, bei dem rund 6,5 Millionen Dollar an Short-Positionen zwangsgeschlossen wurden. Solche Bewegungen verpuffen meist, sobald das erzwungene Kaufen endet. Dazu kam ein Exploit über 3,8 Millionen Dollar bei NEAR Intents Anfang Oktober, dessen Gelder laut Berichten teils zurückkamen, unter anderem in Monero. Entscheidend wird, ob das monatliche Intents-Volumen nach den 4,8 Milliarden aus dem September weiter wächst. Am Mittwoch steht zudem der US-Verbraucherpreisindex (CPI) an, der Risikoassets bewegen kann.

Quellen

Alle Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung. Etwas falsch dargestellt? Schreib uns — wir berichtigen es.

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