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Sui: Mysten Labs gründet KI-Sparte, Cheng wird CTO

Mysten Labs, das Entwicklerteam hinter Sui, baut eine eigene KI-Sparte auf. Am 17.10. kündigte Evan Cheng an, dass sich das Unternehmen auf Vertrauensprodukte für KI-Agenten und native KI-Infrastruktur konzentriert. Gleichzeitig wechselt die Führung: Kevin Boon, bisher President, wird CEO. Cheng, bisher CEO, wird CTO und leitet die neue Sparte.

CryptoDAcademy · 19.10.2026, 14:02 Uhr · 1 Min. Lesezeit

Worum es geht

Das Problem, das Cheng beschreibt: KI-Agenten handeln zunehmend selbstständig, sie traden, bezahlen, verhandeln und schreiben Code. Damit werden drei Fragen zentral. Bleibt der Agent innerhalb der Grenzen, die ihm erlaubt wurden? Wie verhindert man unbeabsichtigten Schaden? Und wer haftet, wenn etwas schiefgeht? Vertrauensmechanismen und passende Anreize sind nach Chengs Einschätzung die größte Hürde für den breiten Einsatz von Agenten.

Die Produkte sollen auf Sui und Walrus entstehen, dem Speicherprotokoll aus dem Sui-Ökosystem. Ziel ist, dass Privatleute und Unternehmen das Verhalten von Agenten eingrenzen können. Die Agenten sollen Aufgaben dann sicher erledigen, ohne dass jemand in Echtzeit eingreifen muss.

Google Cloud als erster Baustein

Konkret ist bereits eine Zusammenarbeit mit Google Cloud: Beide entwickeln den Verifiable Agent Arbiter (VAA). Er liefert Unternehmens-Agenten eine Beweisebene aus manipulationssicheren Aufzeichnungen. Bei Streitfällen zwischen Organisationen lässt sich damit nachvollziehen, was ein Agent tatsächlich getan hat.

Was das für Sui heißt

Auffällig ist der Zeitpunkt: Der Gründer und bisherige CEO zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück, um die KI-Sparte selbst zu führen. Das zeigt, wie hoch Mysten Labs das Thema AI x Crypto hängt. Für Sui ist es ein klares Signal, dass das Netzwerk als Infrastruktur für Agenten positioniert werden soll. Fertige Produkte gibt es noch nicht, bisher steht die Ankündigung samt Google-Cloud-Kooperation.

Quellen

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