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Hedera kündigt Agent Accounts an

CryptoDAcademy · 09.10.2026, 08:04 Uhr · 1 Min. Lesezeit

Hedera hat „Hedera Agent Accounts“ vorgestellt: programmierbare Konten, über die KI-Agenten Zahlungen auslösen können, ohne dass sie Zugriff auf die Schlüssel ihrer Nutzer bekommen.

Was passiert ist

Die Konten sind nach Angaben von Hedera non-custodial. Das heißt: Die privaten Schlüssel verlassen das Wallet des Nutzers nicht. Der Nutzer legt direkt on-chain Ausgabelimits fest und bestimmt, bei welchen Händlern der Agent bezahlen darf. Der Agent kann also nur innerhalb dieses Rahmens handeln, und die Regeln stehen im Netzwerk selbst, nicht in einer externen Anwendung.

Wie es dazu kam

Die Ankündigung erschien am 08.10. im Hedera-Blog. Im selben Beitrag geht es um einen neuen Ansatz bei der Abrechnung von EVM-Operationen: Jeder Opcode, jeder Precompile und jeder System-Contract wird demnach danach bemessen und bepreist, wie viel Rechenaufwand er tatsächlich verursacht. Weitere Details zu dieser Preislogik liegen nicht vor.

Was das heißt

Auffällig ist der Ansatz, Kontrolle und Autonomie zu trennen. Wer einen KI-Agenten einkaufen oder bezahlen lässt, muss ihm bisher meist entweder Schlüssel überlassen oder jede Zahlung selbst freigeben. Hedera verschiebt die Grenze in die Kontologik: Limits und Händlerliste setzen den Rahmen, innerhalb dessen der Agent selbstständig zahlt. Für Entwickler von Agenten-Anwendungen auf Hedera ist das ein neuer Baustein. Ein Starttermin und Nutzungszahlen sind nicht genannt, es handelt sich zunächst um die Vorstellung des Konzepts.

Quellen

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