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Samsung Wallet: USDC-Überweisungen auf Solana ab Ende Oktober für 82 Millionen US-Geräte

CryptoDAcademy · 08.10.2026, 13:14 Uhr · 2 Min. Lesezeit

Samsung Wallet unterstützt ab der letzten Oktoberwoche 2026 grenzüberschreitende USDC-Überweisungen auf Solana. Betroffen sind 82 Millionen Galaxy-Geräte in den USA.

Was passiert ist

Samsung und Solana haben eine Partnerschaft angekündigt: Der Stablecoin USDC soll direkt in der Samsung Wallet nutzbar sein, und zwar nativ auf Solana. Der Start ist für die letzte Oktoberwoche 2026 angekündigt. Dann sollen Nutzer in der Wallet USDC grenzüberschreitend verschicken können. Die Funktion richtet sich an die Galaxy-Geräte in den USA, laut Ankündigung rund 82 Millionen.

Für Solana ist das ein Zugang zu einer sehr großen Nutzerbasis, ohne dass Nutzer dafür eine eigene Krypto-App installieren müssen. Die Transfers laufen in einer Wallet, die ohnehin auf den Geräten vorhanden ist.

Wie es dazu kam

Die Meldung reiht sich in eine Phase ein, in der Solana verstärkt auf institutionelle und Zahlungsanwendungen setzt. Die Solana Foundation hat zuletzt mit „Solana DvP“ ein Werkzeug für die atomare Abwicklung tokenisierter Assets vorgestellt, entwickelt mit Input von JPMorgan. Außerdem bereitet das Netzwerk eine weitere Verkürzung der Slot-Zeit auf 200 Millisekunden vor, und die südafrikanische Bank FNB hat SOL in ihren Krypto-Investmentservice aufgenommen.

Der Markt zeigte sich zuletzt allerdings unabhängig von diesen Nachrichten schwach: SOL fiel binnen 24 Stunden um rund 2,5 Prozent auf etwa 117 Dollar, Bitcoin verlor rund 2,9 Prozent. Auslöser war eine breite, von Hebelpositionen getriebene Verkaufswelle mit Liquidationen von rund 608 Millionen Dollar. Das Minus hat nichts mit der Samsung-Meldung zu tun, sondern folgt dem Gesamtmarkt.

Was das heißt

Stablecoin-Zahlungen auf Solana bekommen einen Vertriebskanal mit enormer Reichweite. Entscheidend ist, wie viele der 82 Millionen Geräte die Funktion tatsächlich nutzen, und das zeigt sich erst nach dem Start. Angekündigt ist der Dienst, live ist er noch nicht.

Für SOL selbst gilt: Mehr Transfers bedeuten mehr Transaktionen im Netzwerk, die Gebühren dafür sind aber gering. Der Token ist hier vor allem als Gebührenwährung im Spiel, die Nachfrage nach USDC steht im Vordergrund.

Einordnung

Das Bild ist gemischt. Positiv ist der Zugang zu einer riesigen Nutzerbasis und die Reihe an institutionellen Schritten wie DvP und FNB. Kritisch bleibt die Marktliquidität: Laut CoinGecko ist die mittlere Orderbuch-Tiefe bei SOL an acht zentralen Börsen von rund 28 Millionen Dollar pro Seite 2025 auf etwa 20 Millionen Dollar 2026 gefallen, ein Minus von über 28 Prozent. In Kursstürzen sank die Tiefe oft auf 3 bis 4 Millionen Dollar. Dünne Orderbücher verstärken Bewegungen in beide Richtungen, große Orders bewegen den Kurs also stärker. Bei den ETFs stehen für Solana rund 1,59 Milliarden Dollar an kumulierten Zuflüssen, zuletzt gab es aber einen Tagesabfluss von 3,68 Millionen Dollar.

Quellen

Alle Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung. Etwas falsch dargestellt? Schreib uns — wir berichtigen es.

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